Aktuelle Nachrichten

Unrühmliche Berichterstattung aus der Augustenstrasse 63  ( Köthen, 15.02.2018)

Die Bevölkerung ahnt bei der Benennung dieser Adresse bereits, dass wieder Ungemach droht. Bereits im Sommer des Jahres 2016 fielen die Familienmitglieder des bekannten Familienclans R. durch Berichterstattung in der Tageszeitung auf, wo das Ermorden einer kleinen Katze unter Alkoholeinfluss zu beklagen war. Da uns damals bekannt war, dass in dem Hause noch 10 weitere Katzen der Gefahr ausgesetzt waren, durch die Verrohung dieser Familienmitglieder zu Schaden zu kommen,beschlossen wir als Verein die Tiere unverzüglich zu retten. Vorsorglich begleitete uns am nächsten Tag eine Gruppe  Polizisten zu unserer Aktion. Etliche Katzen wurden eingefangen. Die kleine tote Katze wurde gesucht und ( im Garten vergraben) als Beweismittel  schergestellt. Bei der Aktion offenbarte außerdem die Mutter in der Runde von Presse, Polizei und Tierschützern, dass sie einen Wurf junger Katzen soeben getötet hatte. Im Herbst des Jahres 2017  erging beim Amtsgericht Köthen das Urteil in der Sache. Mutter und Sohn erhielten Haftstrafen, jedoch ausgesetzt zur Bewährung. Wir empfanden Erleichterung und Genugtuung , auch wenn das Kätzchen und die Neugeborenen nicht wieder zum Leben erweckt werden konnten.

Am 26.1. 18 unterrichtete mich die Mutter K. R. dass sie wieder einen Kater ( oder immer noch) im Hause hatte und dieser krank sei. Er sei blind und ein Auge wäre vereitert oder endzündet. Ich sah mir das Tier an und fand eine Katze im erbarmungswürdigen Zustand vor. Von der Frau erfuhr ich, dass der gleiche Sohn diesem Kater bereits zuvor die Zähne herausgeschlagen hatte. Mit meinem Versuch, das Tier zum Arzt bringen zu dürfen, scheiterte ich. Weiterer Menschen versuchten an die Vernunft zu appelieren, jedoch ohne Erfolg. Dabei erfuhr eine junge Frau ganz nebenbei, dass dieser berüchtigte Sohn der Katze überhaupt erst die Verletzungen beibrachte , indem er ihr Zigaretten in den Augen ausdrückte. Mit diesem Wissen alarmierte ich den Hauseigentümer ,das Veterinäramt und die Polizei. Drei Einsätze waren notwendig, um das Tier aus dieser Hölle zu befreien. Aber nun ist er in Sicherheit. Werde schnell gesund kleiner weisser Kater,und vergiß die Tortouren, die dir von diesen schlimmen Menschen zugefügt wurden. Nicht vergessen soll die Staatsanwaltschaft, dass sie den Tierquälern versprach, bei der nächsten Verfehlung diese Unmenschen aus dem Verkehr zu ziehen. Wir sind gespannt.,

Traurige Nachricht:

Der gerettete Kater ist nach der Behandlung durch den Tierarzt und dem Aufenthalt in dem Köthener Tierheim leider verstorben. Ich habe ihm nach der Befreiung durch die Polizei leider nicht helfen können. Ich bin untröstlich.

Ergeizigstes Projekt seit unserer Gründung in 2012

Wir wurden im Februar diesen Jahres gerufen zu einer seit Jahren existierenden Gruppe freilebender Katzen auf dem Akener Friedhof. Einige Wochen  später erging ein Hilferuf an uns aus einem Vorort von Osternienburg. Hier lebt ein Familienclan vorrangig weißer Katzen und es werden lt. Aussage der Bewohner immer mehr. Wir haben uns vorgenommen, diese Katzen zu kastrieren und die ungezügelte Vermehrung zu stoppen. Leider waren eine Vielzahl der weiblichen Tiere schon sichtbar tragend. Also wurden und werden die Schwangeren in jeweilige Pflegestellen verbracht, damit sie dort ihre Kinder zur Welt bringen können. Der Rest der Tiere wird sich den Kastrationen unterziehen müssen .Inzwischen haben wir ca 20 Tiere in Obhut genommen und es wurden bereits 25 Kitten geboren. Ein Drittel davon ist bunt oder grau, ein weiteres Drittel sind sogenannte rote Kätzchen und den Rest bilden unsere bemerkenswertsten ,die strahlendweißen Tiere aus dem Sibbesdorfclan. Dass das eine Herausforderung an unsere Leistungsfähigkeit in finanzieller und logistischer Richtung sind, versteht wohl jeder. Die Akener Bevölkerung verdient ein dickes Lob. Sie spendeten direkt und in die aufgestellten Sammelbüchsen für " ihre" Friedhofskatzen. Trotz knappen Bugett würdigte die Verwaltung vom Osternienburger Land unser e Bemühung um eine Lösung in Sibbesdorf mit einem Zuschuss.

Notfall: Rettung von zwei erwachsenen Katzen und drei Kitten aus miserabler Haltung ( Köthen. 29.2.16)

Schon vor mehreren Wochen hatten wir von einer verantwortungslosen Tierhalterin erffahren, die vor Monaten ihre Wohnung verlassen hat um bei ihrem Freund zu leben. Ein Hund durfte mit, die beiden Katzen blieben zurück. Nur selten schaute sie nach der Berichterstattung von Verwandten und Bekannten nach ihnen und genau so selten gab es Futter u. Wasser für die Tiere. Im Dezember gebar die Kätzin noch vier Junge in das Elend hinein. Wir zeigten letztlich die Tierquälerei beim Amtstierarzt an. Wenige Tage später warf die Junge Frau die Tiere einfach auf die Straße. Ein Nachbar beobachtete das Geschehen und rief uns noch in der selben Nacht an, damit wir sie retten sollten. Das haben wir getan. Man berichtete uns, dass die Tiere beim Auffinden so verhungert waren, dass sie Holz gefressen haben. Bei der ersten Fütterung glaubte ich mich im Raubtierkäfig. Hätte ich meine Hand nicht sofort weggenommen, sie wäre mit zerfleischt worden. Trotz intensiver u. sofortiger ärztlicher Hilfe konnten wir nur drei retten. Der Kater und ein Baby starben in den ersten Tagen. Ich berichte, ob und welche Strafe die junge Frau vom Amtstierarzt erhalten hat.

 

Die Babys sind auf dem Foto bereits drei Monate alt und wogen beim Auffinden nur 500 g (das übliche  Gewicht einer 5 Wochen alten Katze.)

Unser tapferer Rasputin- gekämpft, zunächst gesiegt und doch verloren

Er wurde uns am 15.11.15 sterbend in Horizontallage gebracht. Er hatte nur noch Fell und Knochen und alle Bakterien und Parasiten dieser Welt hatten sich vorgenommen, dem kleinen Kerlchen den Garaus zu machen.

Drei Wochen käpfte das Team der Arztpraxis Annett Mayer in Osternienburg um sein Leben. Es war knapp, aber er hat überlebt. Er wurde mir zur Weiterbehandlung übergeben. Beide arbeiteten wir intensiv u. mit  Erfolg an den Pilzen und Milben .

Als er nach sieben Wochen seit seiner Ankunft ganz wunderschön war, ich mich so für den pummeligen liebenswerten Kerl gefreut habe, ereilte ihn von heute auf Morgen die tückische Krankheit FIP. Wir mußten ihn gehen lassen. Wir waren so traurig. Er liegt in meinem Garten begraben und ist jetzt bestimmt der tapferste Kämpfer im Katzenhimmel. RIP mein Schatz , wir wollten dass du lebst.

Lebensrettung im Team

Ein Anruf aus der Tieratztpraxis machte uns mit der Problematik bekannt:

Ein verunfallter Kater sollte eingeschläfert werden, weil andere Optionen für die Lieferanten des Unglücksraben nicht in Frage kamen. Zur Wahl standen eine aufwendeige Operation in einer Klinik, die Amputation des Vorderbeines oder die Euthanasie. Spontan entschieden wir als Verein uns zur Hilfe. Resultat :

Kater wurde von der hervorragenden Frau Todte zum vertretbaren Preis operiert, wir übernahmen die Rechnung hierfür und das Team der Frau Meyer pflegte und versorgte den armen Kerl aufopferungsvoll. Nach drei Wochen begegnete mir der Bruchpilot fröhlich und auf allen funktionellen vier Beinen , Danke an alle Akteure, danke an meine Facebook-Freunde für die Spenden und danke an alle, die Daumen drückten. 

Flaschenkind bei uns gelandet.

In der Bandhauerstraße in Köthen fand eine aufmerksame Mieterin neben ihrer Haustür im Kiesbett eine kleine etwa zwei Wochen alte Babykatze. Da keine Mutter zu sehen war, telefonierte sie die Institutionen ab, die nach ihrer Meinung für Fundkatzen zuständig seien. Keiner hatte Lust oder fühlte sich zuständig zu helfen. Wir nahmen unbürokratisch den Winzling in Empfang, Es präsentierte sich ein wohlgenährtes Katzenkind, allerdings mit deutlichen Hinweisen auf eine Erkrankung an Katzenschnupfen. Da wir für solche Fälle gewappnet sind, fiel der jungen Frau ein Stein vom Herzen und das Baby nach Flasche und Windelgang in tiefen Schlaf. Es ist offensichlich wesentlich bequemer, ein Tier nicht zum Arzt zu bringen, wenn es Versorgung benötigt, sondern es einfach wegzuwerfen. Herlichen Glückwunsch zur immer mehr zu Tage tretenden Verrohung in unserer Gesellschaft. Wir werden noch unser blaues Wunder erleben. Dem Zwerg wurde geholfen, doch wer hilft diesem Volke?

Verein feiert Gartenfest zum 3. Geburtstag (11. Juli 2015)

Weil nicht nur die unermüdliche Arbeit an und für die Tiere wichtig ist, sondern auch das Innehalten und mal gemeinsam feiern, trafen sich die Vereinsmitglieder und fleißige Helfer am Bau und in der Pflegestelle zum zunftigen Gartenfest mit Musik, Luftgewehrschießen, einer Wahrsagerin, Kaffee, Kuchen, Bowle und Gegrilltem .

Absoluter Notfall- Blindes Katzenkind aufgefunden  ( 6. Juli 2015)

Sie hatte aufgegeben und lag im strömenden Regen hilflos, mehr tot als lebendig, auf der Straße im Ortsteil Fernsdorf. Der Notruf erreichte mich und ich schickte den Finder ohne Umweg in die Krankenstation der TA Anett Mayer. Drei lange Wochen bugsierten sie den Patienten zurück ins Leben, jedoch die fürchterlich entzündeten Augen wollten nicht wieder heilen. Die Sehfähigkeit  hatte sich nicht wieder herstellen lassen. Vor der Entscheidung, das zu akzeptieren und einer Organentnahme zuzustimmen, wollte ich ein Letztes versuchen und brachte sie in die Tierklinik nach Wittenberg zur OP. Am 17. August werden wir sehen, ob wenigstens ein Auge gerettet werden konnte und ob unsere mutige und unverdrossene Glückskatze Felizitas wieder sehen kann.

Die OP rettete ihr die Augen, aber das Augenlicht kam nicht zurück. Auch eine Vorstellung in der Uniklinik in Leipzig , wo über die Möglichkeit einer Hornhautverpflanzung beraten wurde, brachte nur wenig Hoffnung auf Erfolg. Sie lebt ungestüm und mit erstaunlicher Sicherheit in meinem Hause und ist der tollste und verwegenste Feger. Sie hat einen neuen Namen und heißt jetzt Ronja. (Das Räubermädel).

An Herzlosigkeit nicht zu überbieten

Weil eine Mietpartei im Neubaugebiet  von Könnern nicht wollte, dass die schwarze Katze mit dem weißen Latz früh und abend unter dem Balkon nach Futter bettelte, goßen sie mehrfach kochendes Wasser von oben auf das Tier. Die Dame im Erdgeschoß gab der Kätzin ab und an zu fressen und hatte beobachtet, dass sie vermutlich vor kurzem  Kindern das Leben geschenkt hatte. Sie informierte uns über die Gefährdung der Mutter durch die Tierquäler im Obergeschoß. Und dachte auch an die Folgen für die Nachkömmlinge. Wir erfuhren davon und fingen am Samstag die Mutter, wir nennen sie Kelly, und sammelten in einem nahe gelegenen Gebüsch die vier Kitten ein. Nun sind sie in unserer Obhut. Mama Kelly hat durch den Schreck erstmal vergessen, dass sie Kinder hat. Aber heute morgen durften die Knirpse bei ihr Trinken. Und dass ich heute Nacht den Inhalt meiner Milchfläschchen behalten durfte, war natürlich ein Grund zur Freude.Wir suchen Paten für die Glückskinder in weiß, in schwarz und in schwarz-weiß.   09.05.2015

Geldbeschaffung für unsere Mietzen- unkonventionell

Vergeblich warteten wir in den zurückliegenden Jahren auf eine meßbare Unterstützung unser ehrenamtlichen Tätigkeit in Sachen Tierschutz von Seiten der Behörden. Da wir aber meinen, die Tiere brauchen uns und wir brauchen dafür Geld, ließ die Idee reifen, zur Selbsthilfe zu greifen. Also ließen wir der Beschlußfassung im Januar nunmehr die Tat folgen. Wir begaben uns nach Großpaschleben zum Trödelmarkt. Viele Wochen trugen wir wohl an die 1000 Artikel zusammen und gestalteten unsere Feuertaufe in Sachen Flohmarkt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir werden wahrscheinlich wiederholungstäter. Dank an die Sponsoren der Ware, Dank an den KUKAKÖ für das Dach überm Kopf, Dank an die fleißigen Vereinsmitglieder und nicht zuletzt Dank an die Abnehmer unserer Trödelware. ( 02.Mai 2015)

Unerwünschte Erbmasse auf vier Beinen

Wenn das Leben zu Ende geht, ist das tragisch für den Betroffenen, meistens traurig (aber nicht nicht immer) für die Hinterbliebenen, aber häufig auch für die Zurückgelassenen. Unser Opfer ist schwarz, hat ein weiches Fell, leider kein Zuhause mehr und wohnt im Niemandsland in Trinum. Das Wort "Erbantritt" verstand die Tochter des Erblassers nur bis zum Einfamilienhaus. Für die schwarze Naomi war da kein Plätzchen mehr vorgesehen. Nachbarn hatten ein Erbarmen und meldeten sich am 9. März bei uns weil sie eine Lösung für das verlassene Mädel suchten und da gehörte das Kastrieren dazu. Beim Doc angekommen, drängte sich der Verdacht der Trächtigkeit auf. Der Ultraschall bestätigte : Es wuchs neues Leben unter dem Herzen der Kätzin, denn die hatte noch eines. Das Unfruchtbatrrmachen wurde vertragt, und das Zimmer für die nächsten Wochen bei uns eingerichtet. Heute suchte die inzwischen kugelrunde Naomi ihre Wurfbox auf. Wir sind mächtig gespannt, was sie uns Nettes ins Haus bringt. Wir berichten weiter.

Aufregung gabs am Samstag, dem 18.4.: Unsere schwarze Perle hatte uns am frühen Morgen ihr erstes Baby präsentiert, aber es ging ihr nicht gut. Am Mittag war mir klar, dass die Entbindung nicht normal verlief. Der Arzt stellte nach einer Röntgenaufnahme fest, dass keines der noch vorhandenen Föten im Geburtskanal lag und keine normale Geburt erfolgen wird. Durch Kaiserschnitt erblicketen noch 4 Kitten das Licht der Welt. Die Narkose machte ihnen zu schaffen und die Atmung fiel schwer. Eines hat den Abend nicht mehr erlebt. Die anderen drei Patienten aber wollten leben. Und nun hängen sie an der Flasche, weil für ihre Mama das Erlebte so gravierend war, dass sie die Welpen nicht annehmen will.

Schüler der Schule am Hühnerkropf gestalten Werbemittel für unseren Verein

Junge Designer der Fachrichtung GESTALTUNG widmeten unserem Verein ein Gestaltungsprojekt. Drei Arbeitsgruppen entwarfen Flyer mit dem Zweck, den Tierschutzverein,dessen Anliegen, Informationen und Wünsche zum Tierschutz und unsere Arbeit der Bevölkerung bekannt zu machen. Am 14.04.2015 übergab uns die Klasse um Frau Richter das favoritisierte Exemplar eines druckfähigen Flyers . Wir waren sehr erfreut über die Kreativität und das daraus entstandene Werk. Vielleicht können wir uns in absehbarer Zeit mit einem Hoffest auf unserer Tierstation in Pfaffendorf bei den jungen Künstlern revanchieren.

DEMO vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf am 15. März 2015

Heimlich still und leise betraten die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros aus Berlin den Trakt des legendären Schweinehochhauses ganz in unserer Nähe. Hier in Maasdorf werden immer noch auf sechs Etagen Muttersauen künstlich besamt und hier kommen deren Ferkel auf die Welt und werden später im Alter von 6 Wochen ausgelagert zur Weitereren Mästung. Hier verschafften sich die Männer um Stefan Klippstein und Co Zutritt im Schutze der Nacht und dokumentierten die furchtbaren Haltungsbedingungen der Tiere. In viel zu kleinen Kastenständen lag Tierkörper an Tierkörper, unfähig sich zu bewegen oder auch nur aufzustehen, zangsläufig im eigenen Dreck. Halbtot und häufig am ganzen Körper zitternd und mit schweren Verletzungen mißbrauchen skrupellose Unternehmer und mitleidlose Angestellte die Tiere als lebende Wurfmaschienen. Unhaltbar und unfaßbar für Menschen, die noch zu Mitgefühl fähig sind. Darum gab es am gestrigen Sonntag, dem 15.März um 13 Uhr, eine Protestdemo vor dem Schweine-KZ unter Mithilfe der Albert-Schweitzer-Stiftung, die mit ihrem Grunzmobill zur Stätte des Geschehens geeilt waren. Wir waren dabei, weil Tierschutz nicht im Sessel vor dem PC stattfindet. Wir erheben unserer Stimmen mit 300-400 Gleichgesinnten und verlangem die Schließung der furchtbaren Anlage. Unsere Veterinäre haben mal wieder nichts gesehen. Danke an die, die dieses Unrecht für die Welt sichtbar machen. Danke an RTL und Brisant.

Vorher /Nachher Bilder

Zuerst ein Häufchen Elend- wenig später prächtige Kitten

Weggeworfen wie Abfall. Voller Entsetzen fanden Hausbesitzer im hintersten Teil ihres Gartens auf dem Haufen für Unrat diese kleinen Wesen. Mehr tot als lebendig, verdreckt und kitschnass, waren sie dem Tode näher als dem Leben. Schnelligkeit ist in solch einem Fall entscheidend, Gewärmt gefüttert und eines Wiederbelebt erholten sie sich dann zügig und waren die dankbarsten liebsten kleinen Schätzchen, die wir uns denken konnten.Wendy, Wilma. Wililam aus Wörbzig- wir sind stolz auf euch.

Verein feiert seinen zweiten Geburtstag in Köthen

Wir feierten am 26.7.2014 unseren Vereinsgeburtstag mit Musik,Tanz und Live Musik.

 


Katzenkinder suchen liebe „Dosenöffner“

Verein nimmt sich des Problems der herrenlosen Katzen an. Streuner aus Gartensparte wurde eingefangen und sterilisiert.

 

Dass aus diesem Katzenkind keine weitere verwilderte Katze wird, dafür tragen die Mitglieder des Vereins Köthener Tierhilfe e. V. Sorge.
Dass aus diesem Katzenkind keine weitere verwilderte Katze wird, dafür tragen die Mitglieder des Vereins Köthener Tierhilfe e. V. Sorge.

Die Mitglieder des Vereins Köthener Tierhilfe e.V. haben alle Hände voll zu tun, denn sie haben ein quicklebendiges „Überangebot“ an munteren Katzenkindern zu bewältigen. Sie würden sich freuen, wenn sich nach diesem Aufruf möglichst viele Tierfreunde melden, die eine kleine Miez zu sich nehmen möchten. Das Engagement des Vereins in der Sache der herrenlosen Katzen hat die Mitglieder dazu veranlasst, in einer Gartensparte in Köthen Katzen und Kater vor gewalttätigen Laubenpiepern zu retten. Alle schwangeren Katzenmütter, es waren fünf an der Zahl, haben inzwischen gesunde Kätzchen zur Welt gebracht und sind jetzt sterilisiert. Wenn Sie einem Katzenkind ein schönes Zuhauses bieten möchten, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03496 309618 oder 01788072240. An den Besuchstagen (Mittwochund Freitag von 15 bis 17 Uhr) kann die muntere Meute in der Kirchstraße 29 in Drosa in Augenschein genommen werden.

 

Schlimmer Fall von Tierquälerei in Weißandt- Gölzau

Am 5. Mai erreichte uns von einer Anwohnerin der Str. der Chemiearbeiter  die Meldung, dass sie nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub einen ihr bekannten streunenden Kater in einem fürchterlichen Zustand vorfand. Vor ihrer Abreise war ihr aufgefallen, dass er eine Wunde am Hals hatte. Sie meinte, dass die von alleine heilen würde. Aber weit gefehlt. Zu einem monströsen  eiternden Gebilde angewachsen, verstömte dieses Gewächs am Hals einen Gestank, den selbst im Freien niemand aushalten konnte. Ziemliche Anstrengung und eine ziemliche Überwindung kostete es zwei Vereinsmitglieder, das Tier mit Hilfe der Bewohnerin einzufangen, zu transportieren und in in ärztliche Obhut zu bringen. Nicht ein geplatzer Tumor erzeugte dem Tier das Problem, sondern vermutlich ein Kehlschnitt, der nicht zum sofortigen Tode geführt hat. Er muß unerträgliche Schmerzen ausgehalten haben. Nun ist das verfaulte Gewebe entfern, eine Wunddrainage gelegt und das Tier mit Schmerzmittel und Antibiotikum versorgt. Er ist noch auf der Station der Fr. Mayer in Osternienburg und wird überleben.

Gartensparte in Elsnigk erhält Hilfe

 

Am 30.April rief ein Garteninhaber um  Hilfe, weil seine in der Sparte zugelaufene junge Katze offensichtlich trächtig war. Noch bevor wir die Katze zu uns nehmen konnten, um die Geburt in bewachte Bahnen zu lenken, hatte das Tierchen sich von seiner Bürde befreit und war erstmal verschwunden. Also vertagten wir die Inbesitznahme der Brut und die Kastration der Katze zunächst. Dieser Tage brachte die Mutti ihr einziges Kind zur Gartenlaube und wir nutzten die Gelgenheit, es sofort zu konfiszieren. Mama wurde heute kastriert und darf wieder bei den Laubenpiepern bleiben, und die kleine rabennschwarze Elfi wohnt jetzt bei uns.

 

02.06.2014

Verein gestaltet Gruppennachmittag in derGrundschule Edderitz

Saskia mit Labradorlungen
Saskia mit Labradorlungen

28.05.2014

 

Mit Spannung auf beiden Seiten trafen zwei Mitglieder der Köthener Tierhilfe auf die aufgeregten Schüler mit Eltern und Omis. Beide Seiten hatten stressresistente Haustiere mitgebracht. Der kleine Labradorjunge und zwei Katzenbabys  konnten die Gesellschaft ganz gut unterhalten. In  lockerer Runde und etwas später bei Kaffee und Kuchen dachten wir gemeinsam über dieBedürfnisse unserer tierischen Wegbegleiter nach. Der Tierschutzgedanke traf auf offene Ohren und fröhliche Kinderherzen. Wir freuen uns, dass es gefallen hat, denn schließlich haben wir es mit  zukünftigen Erwachsenen zu tun, denen wir etwas Denk-Stoff in Sachen Tierschutz für die Zukunft mitgeben konnten.

Dorfschönheit notgelandet

 

 Ein Hilferuf aus Könnern erreichte uns am 4. Mai, an einem Sonntag. Auf einem Bauernhof war den drei kleinen etwa 3 Tage alten Kitten die Mutter abhanden gekommen. Schon eineinhalb Tage plagte sie der Hunger. Gefahr in Verzug heißt für uns schnell handeln! Fix hatten wir unsere junge Mutter Kumpelchen überreden können, die Zwerge neben ihren eigenen Kindern mit zu versorgen. Alle bitte etwas zusammen rücken und schon geht es allen gut. Am nächsten Abend kam der Anruf, dass die leibliche Mutter wieder aufgetaucht ist u. ihre Kitten verzweifelt sucht. Da es auf dem Hof üblicherweise etwas rustikal zugeht und das gar nicht unnormal ist, dass auch der freilaufende Hofhund das eine odere andere Katzenkind frißt, sollte sie auch noch zu uns kommen. Und weil da noch zwei Kitten am Wegesrand rumlagen, durften die auch noch mit. Nun hatten wir 5 kleine Mäuse und eine glückliche Mutter wieder zusammen geführt und dann der Schock: Vor lauter Aufregung war der Mutterkatze, sie heißt jetzt Bella, die Milch weg geblieben. Also Teamwork angesagt: Mutter windelt, wärmt und tröstet, Nicole füttert und küsst die Babys ab. Wie es scheint eine wunderbare Mischung zum großund stark werden. Tschau Bella, alles wird gut!

Tierschützer klagen an!

Herrenlose Katzen sollen in Köthen verhungern (Super Sonntag)

Laut Gefahrenabwehrverordnung ist das Füttern von herrenlosen Katzen untersagt.

Sie sind wahre Aktivisten und nehmen für das Leben einer Katze so ziemlich alles auf sich. Sie legen sich nachts in Gartensparten stundenlang auf die Lauer, um ein herumstreunendes Samtpfötchen mit Hilfe eines  Nachtsichtgeräts und  einer Spezialfalle einzufangen. Sie verwandeln ihre Wohnungen in katzengerechte Pflegestellen, geben Geld für Futter und Tierarztbehandlungen aus und ziehen  Katzenkinder wenn notwendig auch über Wochen rund um die Uhr mit der Flasche groß.

So „verrückt“ sind die Mitglieder des Vereins Köthener Tierhilfe e. V., der sich im Sommer 2012 gegründet hat.
„Wir machen uns für herrenlosen Katzen in der Stadt Köthen und den umliegenden Ortschaften stark. Katzen sind zwar die beliebtesten Haustiere der Deutschen, aber gut ein Fünftel der Miezen lebt herrenlos auf der Straße. Sie haben sich dieses Schicksal nicht ausgesucht  und streunen geschwächt und abgemagert umher. Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, erwachsene herrenlose Tiere einzufangen und kastrieren zu lassen und Katzenkinder aufzunehmen und zu vermitteln“, erklärt Vereinsvorsitzende Evelyn Schwerdtfeger.

Dank des unermüdlichen Einsatzes der aktiven Vereinsmitglieder und mit Unterstützung von Spendern konnten bereits mehr als 150 Streuner kastriert bzw. sterilisiert werden. Über 150 Katzenkinder von Streunern wurden von Vereinsmitgliedern aufgenommen und an ein Leben mit Menschen gewöhnt, fast alle (bis auf sieben) konnten erfolgreich in liebevolle Hände vermittelt werden.
Nicole Henschke hat das Dachgeschoss ihres Wohnhauses in ein Katzenparadies verwandelt. Hier finden Problemfälle wie Kater Lois oder Katze Luna Aufnahme.
Gerade neu hinzu gekommen ist eine schwarz-weiße Katze, die aus einer Gartensparte mit erheblichen Verletzungen, die vermutlich von Schlägen her rühren, geholt wurde.
Nicole Henschke investiert jeden Tag viel Zeit und Arbeit in die Betreuung ihrer Schützlinge.

„Wenn man mal annimmt, das 100 der kastrierten Katzen weiblich waren, haben wir immerhin allein in diesem Jahr das Entstehen von mindestens 800 neuen Streunern verhindert“, so Evelyn Schwerdtfeger. Mit dieser Strategie verfolgt der Verein das Ziel, die wachsende Population der wild lebenden Haustiere einzudämmen.

Evelyn Schwerdtfeger: „Wir hätten uns dafür wenigsten  etwas finanzielle Unterstützung von der Stadt Köthen erhofft. Stattdessen traf uns die Nachricht, dass das Füttern von herrenlosen Katzen laut Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Köthen bei Strafe untersagt ist, wie ein Schlag ins Gesicht. Das ist ein Um­­stand, der von uns Tierschützern nicht kommentarlos akzeptiert werden darf. Ganz davon abgesehen, dass wir uns nicht vorstellen können, welche Gefahr von herrenlosen Katzen ausgeht, beklagen wir die Herzlosigkeit gegenüber den hilflosen Geschöpfen und bezweifeln die Sinnhaftigkeit dieses Beschlusses. Wir können die Tiere doch nicht einfach aushungern. Dieser Beschluss vergrößert nicht nur das Elend der herrenlosen Katzen, sondern auch deren Zahl. Denn wer glaubt, dass ein Fütterungsverbot zu weniger Nachwuchs bei den Streuern sorgt, der irrt.
Wir fordern die Stadt auf, das Fütterungsverbot für herrenlose Katzen zu känzeln und stattdessen unsere Kastrations- und Vermittlungsbemühungen zu unterstützen.“

Kontakt
Wer mehr über die ehrenamtliche Arbeit des Vereins erfahren möchte, kann sich auf der Internetseite www.koethener-tierhilfe.de informieren. Hier finden sich auch Angaben zu Spendenmöglichkeiten.

Katzenmutti Kumpelchen ,  geb. 2011

 

Diese hübsche Katze aus einer Gartensparte in Köthen ist  seit dem 24.04.1014 Mutter von  vier zuckersüßen Kitten. Sie brachte sie auf unserer Pflegestelle zur Welt, nachdem wir ihr Leben wegen ekeliger Laubenpieper retten mussten. In wenigen Wochen wird sie sterilisiert und kann dann in ein neues Zuhause gehen. Wir suchen für unsere junge Mutter ein  Heim, am besten einen Hof mit Scheune.

Katze LOTTI,   geb. 2012

 

Diese wunderschöne trächtige Katze kam aus einer Gartensparte,  wo sie vergiftet werden sollte. Jetzt darf sie in Ruhe ihre Kitten in unserer Pflegestelle zur Welt bringen. Anschließend wird sie kastriert und sucht dann ein neues zu Hause.  Wir wissen heute noch nicht so genau, ob sie sich gepflegt in die menschliche Obhut begeben möchte. Wahrscheinlich ist der Freigang für die pummelige Kleine auch weiterhin wichtig fürs Wohlbefinden. Wem fehlt solch eine junge schmucke Katze zum Glück?

 

PS Am Montag, dem 5.Mai brachte unsere Goldmarie mitten im Stroh auf dem Dachboden 5 stramme kleine Mietzekätzchen zur Welt. Sie sollen friedvoll aufwachsen und dann in ein tolles aufregendes neues Leben gehen. Ohne Gewalt, ohne Hunger und ohne böse Gartennachbarn.

KATER UDO  geschätzte 5 Jahre

 

Sein Leben war in einer Köthener Gartensparte besonders gefährdet, weil er keine Furcht vor den Menschen hat und die sind leider nicht alle freundlich. Er liebte es, auf seine Dosenöffnerin schon an der Eingangstür zu warten und dann das Stück Weg bis zur Laube wie ein Hündchen mit zu laufen. Ohne Furcht und vertrauensvoll kassierte er so manchen Triit von den rohen Vertretern der Gattung Mensch, die zwar die Blumen lieben, aber nicht die Tiere. Zuletzt drohte man offen, ihn erschlagen zu wollen.

Darauf hin wurde er eingefangen, zum Tierarzt gebracht,  kastriert und von Parasiten befreit. Er sucht jetzt dringend einen Hof mit  Scheune oder ein Häuschen auf dem Lande, wo er sein restliches Leben ohne Gewalt und in Ruhe verbringen kann.

 

Kater Udo ist am 31.Mai in sein neues Zuhause mit Haus, Hof und zwei tollen Katzendamen umgezogen. Er war dort nicht eine Minute eingesperrt und hat gesagt: Schön hier, möchte gerne für immer bleiben.Wir gönnen dir ein langes sorgenfreies Leben bei deiner superlieben Pflegemama.

NOTFALLKATER 

 

Diesen Kater wurde einer 92 Jahre alten Frau heimlich vor die Tür gestzt, weil er offensichtlich krank war und der Dame der Ruf anhing, dass sie tierlieb ist. Mit dem Zustand des völlig abgemagerten Tieres war sie aber überfordert und so gelangte er am Sonntag , dem 06.04..2014 zu uns. Zunächst gehen bei uns gelandete Tiere zum Doktor zur Aufnahmeuntersuchung und weil es hier akut schien, geschah das gleich am nächsten Tag. Eine Blutuntersuchung war angeraten, um schwerwiegende Erkrankung zu erkennen. Am Mittwoch stand fest, dass er unheilbar erkrankt war und nur noch die Erlösung unsere Dienst an diesem freundlichen Kerlchen sein konnte. Wir haben ihn begraben und ihm eine Stelle in unserer Nähe gegeben. Ruhe in Frieden kleiner Rotkopf, schade dass Du nicht leben solltes. Wir hätten dir gern ein neues Zuhause gesucht.

KATER SILVER , Neuzugang vom So. 6. April 2014

 

Kater Silver  wurde als kleines Katzenkind gefunden und von Hand aufgezogen. Ein vermittlungsversuch von der jungen Frau scheiterte leider, weil er es dort nicht gut hatte. Er kam zu zurück und dann entwickelte die ehemalige Ziehmutter aber eine Allergie und der ausgesprochen hübsche kleine Kerl mit dem Puppengesicht kam zu uns. Er ist unterjährig und hofft nun, dass das Sprichwort Gültigkeit besitz: Aller guten Dinge sind drei.

KATER KLAUS , Neuzugang vom 20. März 2014

 

Wenn Gleiches mit gleichem vergolten würde, hätte ein böser Mensch in einer Gartensparte wohl unerträgliche Schmerzen erleiden müssen. Wir hoffen sehr, dass es so sei. Der ältere und liebe Kater kam nach einer Odyssee von Anschlägen auf sein Leben mit geschwollener Schenkelseite, einem Schlitz in der Kehle und mit gebrochenen Rippen  bei uns an. Wir haben ihn aufgenommen und sich erholen lassen. Eine harte Stelle an der Wirbelsäule ließ uns vermuten, dass ein Diabolo aus einem Luftgewehr nahe des Rückrades stecken blieb. Ein Röntgenbild zeigte, dass dem nicht so war, sondern dass auch seine Wirbelsäule gebrochen war und beim Verheilen sich  ein Zacken gebildet hatte.

Wir suchen eine Endstelle mit Freigang für den lieben uns  trotz alledem stattlichen Kater.

 

KATER KLAUS ist Ende Mai auf einen schicken Reiterhof nach Kühren umgezogen. Er hat gesagt: Hier bleibe ich! Alles gute tapferer Kerl, es konnte nur besser werden für Dich, und wir haben uns angestrengt.

 

PS der Bauernhof ging in die Insolvenz und Kater Klaus war wieder der Leidtragende. Heute lebt er in Connys Getränkeshop und bleibt hier hoffentlich für immer.

KATER IN KÖTHEN ENTLAUFEN

 

Heute erreichte uns ein Hilferuf eines Mannes aus Köthen: Ihm ist gestern abend in der Heinrich.Heine.Straße durch eine Unaufmerksamkeit sein Kater aus dem Haus entwischt, der Freigang nicht gewöhnt ist. Wer hat dieses Tier gesehen oder wer kann Hinweise zum Verbleib des Katers geben? Bitte bei uns melden.Danke! 0    (02.04.2014)

 

Der Kater ist wieder zu Hause. 03.04.2014

 

GEFAHRENABWEHRVERORDNUNG DER STADT KÖTHEN BESCHLIESST:

DAS FÜTTERN DER HERRENLOSEN KATZEN WIRD BESTRAFT

 

Seit dem 13.03.14 wissen die meisten Leser aus der Berichterstattung der Mitteldeutschen Zeitung ( MZ)  dass Köthen eine neue Gefahrenabwehrverordnung besitzt. Der § 8 sagt beispielsweise, dass das Füttern von wildlebenden Tauben und herrenlosen Katzen untersagt ist. Das ist ein Umstand, der von uns Tierschützern so nicht kommentarlos akzeptiert wird.

 

Ganz davon abgesehen, dass wir bestreiten dass von herrenlosen Katzen Gefahr für die Bürger dieser Stadt ausgeht, beklagen wir die Herzlosigkeit gegenüber den Lebewesen und beklagen wir die Sinnlosigkeit dieser Entscheidung. Sollten die Stadtoberhäupter wirklich dem Irrtum unterliegen zu glauben, dass sie damit die Populatiomsfreudigkeit der Katzen eindämmen? Sie bringen Leid über die hungernden und von Krankheiten gezeichneten Tiere und produzieren durch diese Verordnung erst tatsächlich Folgeschäden. Hungernde Katzen werden zu Nesträubern und fangen Singvögel, hungernde Katzen wühlen im Müll und werden zu Krankheitsüberträgern. Wir fordern die Stadt auf, dass unsinnige Fütterungsverbot für Herrenlose zu känzeln und statt dessen unsere Kastrationsbemühungen zu unterstützen und vielleicht sogareine Kastrationdspflicht für Freigänger einzuführen.

Katzenschnupfen, ein häufiges Problem bei Herrenlosen
Katzenschnupfen, ein häufiges Problem bei Herrenlosen
Schlimmer Fund auf einer Pferdekoppel in Gräfenhainichen!

Einem Hinweis vom Vortag folgend begab sich unser Tierretter Frank an die beschriebene Stelle und fand dort tatsächlich eine Katzenmutter mit etwa 10 Wochen alten Kitten. Als unser Vereinsmitglied sich näherte, nahmen Mutter und Kinder Reißaus, nur eines blieb sitzen. Als er das kleine schwarze Bündel aufnahm, bemerkte er dass mit dem Tier etwas nicht stimmte. Es war offensichtlich blind. Der Eiter in den Augen als Folge eines Katzenschnupfens hat die Augäpfel einfach aufgefressen. Es ist mittlerweile ärztlich versorgt und auf dem Weg der Besserung. Es kann sich inzwischen ganz erstaunlich im Zimmer orientieren und hat einen ordentlichen Appetit. Für den Notrfall wird nach der Genesung ein Tierfreund mit Herz gesucht, aber zunächst suchen wir einen Paten für das nette Pummelchen.


Damit unsere blinde Merry nicht alleine bleibt, fuhr unser Meisterfänger Frank noch einmal zur Pferdekoppel und fing noch das schwarze Brüderchen . Er sollte nicht ein ähnliches Schicksal erleiden und seiner blinden Schwester Gesellschaft leisten. Wunderschöne plüschige Kätzchen mit einem Einschlag einer British-Kurzhaar. Standesgemäß heißen sie jetzt Marvin und Merry vom Gräfenhain.

Seltsamer Fund im Garten- Katzenmutti hat 5 Babys im Komposter entbunden

 

Datum 13.08.2013           

Abfall gibt es nicht nur in grün, sondern auch in schwarz-weiß! So sehen unsere  5 kleinen Tigerchen aus, die eine zierliche, offensichtlich herrenlose Katze in der Melwitzer Siedlung in den Komposter entbunden hat. Dass sie dort nicht bleiben sollten, fand die Hauseigentümerin und begab sich auf die Suche nach einer Lösung. Das Tierheim Köthen fühlte sich nicht zuständig oder überfordert und verwies weiter zu unserem Verein. Da wir "Tierhilfe" heißen, halfen wir den Tiere. Drei von ihnen sogar ziemlich schnell, weil sie sichtbar krank waren. Und die beiden anderen dürfen bei Mama noch ein bisschen bleiben und wachsen. Ganz sehr freute uns die Mitteilung, dass die Hauseigentümerin in wenigen Wochen die von uns kastrierte Kätzin behalten wird. Sie hat bereits zwei Katzen und zwei Hunde, aber die wird auch noch satt. 100 Punkte für diese Auffassung!

 

Kompostkinder- gut gedüngt und daher gut gewachsen
Kompostkinder- gut gedüngt und daher gut gewachsen

Katzenkolonie auf verlassenem Bauernhof verlangt vollen Einsatz von uns

11.08.2013

 

Gestern war ich im Einsatz in Pfriemsdorf. Ein verlassenes bäuerliches Anwesen beherbergt keinen Menschen mehr, aber eine Katzenkolonie. Zwei Kinder führende Mütter, drei Kinder aus dem Vorjahr und 9 z.Teil sehr scheue Katzenkinder verstecken sich in einer Scheune.. Einige tragen deutliche Zeichen von Katzenschnupfen. Ich habe veranläßt: Der Besitzer des Anwesens kastriert die erwachsenen Tiere, Frau Todte behandelt und beherbergt wärend der Behandlung die kranken Kinder und wenn sie sich halbwegs kultivieren lassen, versuchen wir die Vermittlung der Kurzen. Hunger hatten alle ganz fürchterlich. Gott sei Dank haben wir noch einige Futterreserven aus der Hochwasserzeit.

Glück im Unglück- Katzenbabys weggeworfen!

08.08.2013

 

Am Mittwoch vor einer Woche erreichte mich der Notruf eines Handwerkers aus Reinsdorf. Im Schrottcontainer hat er vier neugeborene Kätzchen entdeckt. Einfach weggeworfen wie Abfall! Für drei kam jede Hilfe zu spät. Das Überlebende wurde von... unserer Übermutter Minga mit adoptiert. Man sagt, dass man Kätzinnen nur etwa gleichaltrige Kuckuckskinder unterschieben könnte. Alles Quatsch meint unsere Graue und drückt nicht nur die eigenen zwei, die drei Geschwisterchen der eigenen Mutter, das wahrscheinlich behinderte Finderkind Ludwig aus der Ludwigstraße an die Brust, sondern auch den Winzling .Hundert Punkte für dieses große Mutterherz dieser einzigartigen Katze. Mehr anzeigen

Datum 27.07.2013

1 jähriges Bestehen des Vereins wird gefeiert

 

An diesem Samstag versammelten sich die Mitglieder der Köthener Tierhilfe an der Tierstation nicht nur zur Arbeit, sondern auch, um das 1jährige Bestehen zu feiern. Nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ wurde wieder viel geschafft. Nach getaner Arbeit ging es zum gemütlichen Teil über, d.h. es wurde noch gegrillt und dabei auch viel gelacht.

          

Datum 26.07.2013

Bergung einer kleinen Familie

Am Mittwoch, dem 24.07.2013, wurde in der Ludwigstraße eine Katzenmutter mit ihren 3 kleinen Kätzchen geborgen. Leider entwickelte die junge Katzenmutter Abneigung und Aggression in ihrem neuen zu Hause. Die Katzen gingen zu ihren alten Betreuern zurück. Die Bergung wurde um 4 Wochen verschoben, da die kleinen Kätzchen erst 1 Woche alt sind.

Eine private Amme!

Datum 20.07.2013
    

Falls jemand unsere kleinen gepunkteten Dalmatiger bei e-bay gesehen hat, dort gibt es etwas neues zu berichten. Vornehme Leute haben bedienstete und unsere junge Mutter hat extra die erwachsene Tochter noch einfliegen lassen, damit die Amme spielt. Ganz schön clever das liebe Mädel!

Datum 14.07.2013

Amselkind hatte Glück und dann doch wieder nicht

 

Weil das Amselkind auf der Wiese meines Zuhauses auf dem Rücken lag, erkannten drei samtpfötige Räuber nicht den Vogel als solchen. Fix wurde das noch halb flugunfähige Vogelkind in Obhut genommen. Ein Rat einer Vogelexpertin für Wildvögel in Güsten besagte, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die Eltern noch in der Nähe sind und das Kind abholen würden. Das war aber leider nicht so. Ein Regenwurm und ein wenig Wasser gabs noch, bevor das Amselchen den Weg nach Güsten antrat. Ein sanfter behutsamer Griff der Frau Gartz bestätigte, dass er offensichtlich schon länger hungerte. Heute habe ich auf Anfrage erfahren, dass er schon bald nach der Übergabe gestorben ist. Vielleicht hatte doch ein eifriger Vogelfänger mit Samtpfoten und leider Krallen dran, dem Tier Schaden zugefügt. Aber wir habens versucht. Schade kleiner Vogel, wir hätten Dir ein schönes Leben zwischen Wiesen und in Parkanlagen gewünscht.

Datum seit Mai + fortlaufend

Neue Katzenkinder             

 

Es geht wieder los. Neue Katzenkinder sind seit mai wieder in unserer Obhut und warten auf ein neues und liebevolles Zuhause. Wenn sie Interesse haben, werfen sie einen Blick auf unsere  Bildergalerie und melden sie sich bei uns. Es warten etwa 20 Babys+ Kätzchen auf ihren Besuch. Wir freuen uns darauf.

Helfer in der Not: Futterspenden für Hochwasseropfer

Datum 08.06.2013
An dieser Stelle wollen wir uns bei den Sponsoren bedanken, unter anderem bei Penny, Hagebau, Köthener Runde, Akener Kraftsportverein, Mediz. Versorgungszentrum Dessau bes. Frau Matthei und Fam. Schwarz. Viele Leute haben sich bereit erklärt, uns zu unterstützen. Egal ob es in Form einer Futterspende war oder private Geldspenden von lieben Mitbürgern. Besonder Dank  für die Unterstützung bei der Pflege der Tiere in der Tierstation geht zudem an die  Fam. Dannemann, unsere fleißigen Nachbarn in Pfaffendorf.

Datum 08.06.2013 die Nacht zum 09.06.2013

Zusammenhalt in der Not

 

Nicht nur die Region um Köthen war vom Hochwasser betroffen. Die Köthener Tierhilfe erhielt einen Hilferuf aus dem Tierheim in Burg. Die Evakuierung wegen Hochwassergefahr war angeordnet. Es wurde nicht lange geredet sondern mit 2 Fahrzeugen sich unverzüglich auf die Spur gemacht. Wir nahmen 15 Katzen in unsere Obhut bis die Gefahr in Burg vorüber war.

Datum 08.06.2013

Hilfe für die, die nicht selbst handeln können!

 

Viele reden über die Flut und ihre Auswirkungen für die Menschen. Aber wer denkt an die Tiere? Die Mitglieder der Köthener Tierhilfe war am 8.6 und 12.6  in den betroffenen Gebieten bei Großrosenburg und Aken. Ausrufe über das Radio oder Gespräche und Hinweise von Mitbürgern halfen, uns viele Tiere in letzter Sekunde zu retten und bei uns zu versorgen. An dieser Stelle bitten wir alle Menschen sich dessen bewusst zu sein, dass Tierhaltung Verantwortung bedeutet. Und hier hatten wir schon stückweise den verdacht, dass eine Rettung der Tiere leider oft genug keine Priorität gehabt hat.

Datum 01.06.2013

Köthener Tierhilfe rettet Fische

 

Die Mitglieder der  Köthener Tierhilfe fanden heute durch Zufall zurückgelassene Fische in einer erst kürzlich geschlossenen Nachtbar in der Innenstadt von Köthen. Der Betreiber hatte diese einfach zurückgelassen,  als er im Januar sein Mietverhältnis aufgab. Ohne Futter, Nahrung und Licht haben 5 Goldfische und Orfen in einem kleinen Becken im Gastraum überlebt. Die Fische wurden erfolgreich gerettet und in einen großen Teich bei netten Bürgern eingesetzt und gepflegt.

01.05.2013

 

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, lud der Vorstand des Vereins zum " Sondereinsatz" nach Pfaffendorf ein.Der Bau an unseren neuen Zuhause für Katzen in Not oder der Station für Katzenkinder, Mutter mit Kind oder Kastrationskanditaten geht nur ...sehr langsam vorwärts. Einige Vereinsmitglieder folgten und absolvierten die Sonderschicht. Belohnung gabs in Form eines Grillfestes in der Mittagszeit. Ich danke den fleißigen Helfern. Ansonsten wird jeden Samstag von 9 Uhr bis 13 Uhr dort gearbeitet.

21.01.2013

Die Köthener Tierhilfe e.V. bei der Massendemo in Berlin " Wen streicheln, wen essen!" Gegen Massentierhaltung!