Unsere Schützlinge

Viel zu schade für den Schredder - Kuhliver und Kuhnigunde (geb. Mai 2018)

Geboren im Kälberstall und weil sie nach Meinung der "liebevollen" Tierpfleger dort nichts zu suchen haben, pflegt man sie im Strohhäcksler zu entsorgen. Doch wir waren schneller und sie sind am Leben geblieben. "Mit oder ohne Mutter" war unser Motto, nur weg mit ihnen aus der Gefahrenzone. Die halbverhungerten Katzen zogen wir mit der Flasche groß. (die Mutter haben wir später auch noch geborgen) Sie haben in den 4 Tagen Sicherheit und Flaschenmilch ihr Gewicht von 120g auf 200g erhöhen können.

Inzwischen sind sie zu kernigen kleinen Katzen herangewachsen und wir wollen, dass die Glücksgeschichte weiter geht. Wir suchen für unseren Kuhliver und unsere Kuhnigunde ein neues, gemeinsames Zuhause. Selten schön ist ihre Fellfärbung mit fast schwarzer Decke und Ringelsocken wie ein Okapi. Bezaubernd in ihrer Sorglosigkeit und im grenzenlosen Vertrauen in die Menschen, passen sie überall hin. Ihr Temprament sollte man mit Freigang belohnen. Sie sind numehr drei Monate jung und bei Abgabe entwurmt und geimpft.

Berufswahl fand früh statt - wir haben anderes mit euch vor

Aufs Dach dürft ihr steigen, wenn ihr groß seid. Mama dachte sicher, dass Handwerk goldenen Boden hat und gebar ihre 5 Teufelchen ins Regal eines Dachdeckerfachhandels. Der Hausherr war jedoch von den Berufseinsteigern nicht begeistert und bat uns um Hilfe. Recht dünn, wären sie ohnehinn durch die Dachsparren gerutscht. Also gings erstmal mit Mama zum Arzt und danach Mutter plus Kinder ins Heim. Mittlerweile haben sie etwas Manieren entwickelt und Freundlichkeit geübt. Sie bewerben sich nunmehr als Sofakisssen, Bettwärmer, Schornsteinfeger, Mäusefänger, Kinderkumpel, Gesellschafter für vornehme Damen oder Salonlöwe. Besonders hübsch sind sie ohnehin, weil väterlicherseits offensichtlich ein schöner Verwandter aus der Ahnenreihe sein wallendes Haar hinterlassen hat.

Gern gehen sie ins neue Leben mit einem Geschwisterchen. Sie sind noch jung mit Ihren 8 Wochen und formbar. Bei Abgabe sind sie entwurmt und geimpft.

Chilli und kleine schwarze "Pumas"            geb. Spätsommer 2017

Weil manche Menschen nicht wissen was Verantwortung heisst ,sind häufig auch Tiere deren Opfer. So geschehen in einem Ort bzwischen Wolfen und Köthen. Einfach die Checke gepackt und das Haus verlassen, seine zwei Katzen mitzunehmen kam ihm nicht in den Sinn. Eine der beiden starb alsbald, die andere brachte im Spätsommer Welpen zur Welt. Gott sei Dank entdeckten die Nachbarn das Drama im leerstehenden Haus und holten uns zur Hilfe. Wir trauten unseren Augen nicht, als ein kleiner grauer Kater uns mit einem Gesichtsausdruck zum Hinschmelzen ansah. Unser Chilli mit dem Silberblick hat was ganz besonderes an sich. Klein, rundlich und zuckersüß! (liebevoll auch Schieli genannt) Er  kam nicht allein. Ein kaffeebraunes zartes Brüderlein und eine stattliche Schwester mit lachschwarzen Fell begleiteten ihn ins unbekannte neue Zuhause.Inzwischen wissen sie wie menschliches Leben funktioniert. Alle drei sind noch etwas scheu, aber neugierig und liebenswert.

Auf dem Feld gedeihen nicht nur Erdbeeren

Zwei schwarze Katzenkinder (oder kleine Teufel ??) fanden ihren Weg vom Erdbeerfeld zu uns. Das Leben auf dem Feld muss sehr hart und rau gewesen sein und hat aus den Beiden echte Wildfänge gemacht.Lange brauchten sie um zu begreifen, dass sich über ihnen nicht der Himmel spannte.Sie haben schon ordentliche Fortschritte gemacht.  Mit viel Ruhe und Geduld werden sie ihrer neuen Familie sicher Freude bereiten. Sie sind in ihrer Findungsphase nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Ronja, geboren 15. Mai 2015

Eines dieser furchtbaren Schicksale von Tieren ging hier noch ziemlich glimpflich ab. Halbtot in Horizontallage wurde die kleine etwa 7 Wochen junge Katze im strömenden Regen gefunden. Drei Wochen kämpften Ärzte um das Leben der auffallend hübschen Katze. Nur die schlimmen Augen wollten nicht heilen, sie war blind. Eine OP in Wittenberg ließ die Entzündung verschwinden und sie wurde mit ihren Augen im Gesicht entlassen. Unfassbar, was das Mädel an Lebensfreude und Power so an den Tag legt. Sie bewegt sich im Haus ganz selbstverständlich, will alles ganz genau wissen, versteht sich fantastisch mit den zahlreichen kätzischen Mitbewohnern und freut sich jeden Tag ihres Lebens. Obwohl ihr der Durchblick fehlt, hat sie alles drauf. Bald wird sie ein Jahr alt und soll noch immer gern in ein neues Zuhause umziehen. Inzwischen hat sie, weil wir es nicht verhindern konnten, den Garten mit Leidenschaft entdeckt. Sie ist kastriert und geimpft. Wo ist der besondere Mensch, der sich auf unser Räubermädel mit dem besonderen Etwas einläßt?

Katzenmädel Sophie, geboren am 24. April 2014

Mutter Kumpelchen fand es ziemlich doof, dass wir sie hochtragend in einer Gartensparte konfisziert haben. Sie wußte nicht, dass Katzenmörder dort unterwegs waren und wir es gut mit ihr meinten. Gar nicht lange in Gefangenschaft , gebar sie uns 4 reizende Kitten. Und als sie mal abgelenkt war,  jubelten wir der Mutter noch 3 Mutterlose unter, Sophie ist ein leibliches Kind, geboren in eine Großfamilie. Das lehrt Bescheidenheit. Etwas zurückhaltend beobachtet sie zunächst das Geschehen in ihrem Umfeld. 

 

Fast zwei Jahre später wissen wir, dass Sophie eine ganz besondere Katze geblieben ist. Sie wechselt tageweise zwischen einem Leben mit Panikattacken und anfallsweiser Verschmustheit. Sie ist eine Herausforderung für ihre neuen Besitzer.  Artgenossen sucht sie sich nach Sympathie aus. Unterlegen dürfen sie ihr auf gar keinen Fall sein, dass würde sie sofort ausnutzen und den Mitbewhner drangsalieren.Sie freut sich über Freigang, bleibt aber auch dort übernervös und unberechenbar.

Merle, geboren 2011

Weil die Natur sich nicht entscheiden konnte, in welchem Mäntelchen sie unsere Merle ins Leben schickem möchte, hat es offensichtlich mehrere Versuche gegeben. Herausgekommen ist eine schildpattschöne unverwechselbare Glückskatze, die es so mit großer Wahrscheinlichkeit nur einmal gibt. Sie lebt seit etwa einem Jahr in unserer Pflegestelle mit Artgenossen und Freigang. Es zeigt sich, dass sie Katern eher zugetan ist, ansonsten unkompliziert und lieb ist. Sie ist kastriert und entwurmt. Sie wartet wahrscheinlich nicht auf ein neues Zuhause, weil es ihr dort gut geht. Aber es ist dennoch Zeit, dass sie auf ihre Endstelle kommt, wo sie für immer bleiben darf.

Elsa, geboren Oktober 2013

Ganz vornehm als graue Eminenz zeigt sich hier Elsa. Doch der Eindruck trügt. Ein frecher Flitzer, verschmitzt und voller Tatendrang, zeigt hier sein scheinheiliges kleines Schnäutzchen in die Kamera. Von dem Start ins Leben unter widrigen Umständen merkt man der kleinen halben Portion nichts mehr an. Sie lebt jeden Tag in unserem Haus den Grundsatz, den schon Kurt Tucholski erkannte: Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber nichts dafür zu tun. Clever, kleiner Frechdachs Elsa. Sauber hin bekommen, stimmts? Sie hat drei unverwechselbare durchgängige Streifen über beide Seiten des Brustkorbes. Der Zweitname, der gut zu ihr passt, ist deshalb ADIDAS. Sie ist entwurmt, geimpft und kastriert. Sie ist eine bescheidene unauffällige Kätzin geblieben, liebt ihren Freigang und ist verträglich mit Artgenossen.

Gipsi, geboren Oktober 2016

Dort wo sie her kam (Animal Hording Fall) interessierte sich Niemand für die charakterliche Anlage dieser erhaben wirkenden Katze. Auch wir glaubten anfangs, dass Gipsi abweisend war.  Inzwischen wissenwir, dass sie majestätische Ambitionen hat. Sie sitzt wie eine stolze Tempelkatze im Orient mit brav geschlossenen, schlanken Beinen und strahlt eine gewisse Überlegenheit aus. Wahrscheinlich wird sie eher, auch im neuen Heim, keine Schmusekatze sein. Wer sich berufen fühlt, Personal für unsere Prinzessin zu mimen, der ist der richtige Partner für diese graziöse Kätzin mit dem rosa Schwanzkringel.

Hanno, Heino und Lutzemann, geboren November 15

Bärbel und Brunhilde - geboren 30.09.2016

Bärbel mit den Stauneaugen und Brunhilde im grauen Mäntelchen wurden in einer leerstehenden Disco am Rande von Edderitz in völliger Freiheit geboren. Auf der Jagd nach ihrer Mutter hatten wir deren neue Babys als Beifang im November 2016 in der Falle. Fast drei Wochen wollten die sich mit ihrem neuen Leben unter Menschen nicht anfreunden. Inzwischen haben sie sämtliche Hemmungen abglegt und toben als ungezügelte  Wildfänge durchs ganze Haus. Sie zeigen deutlich, dass sie beieinander bleiben wollen, weil Einer ohne den Anderen sofort beginnt zu klagen. Über die Maßen sportlich und verwegen liegt der Verdacht nahe, dass sie in einer extrem großen Wohnung oder besser in Haus mit Garten am Besten aufgehoben sind. Sie genügen sich eigenartiger Weise selbst und benötigen nicht unbedingt den Menschen als Schmusepartner. Ganz toll lieben sie aber noch ihre Nanny, die blinde Ronja. Insgesamt sind sie taff und nicht etwa ängstlich. Kann sich jemand vorstellen, dass er tatsächlich in erster Linie der Dosenöffner für die beiden Rabauken  sein könnte? Beide sind geimpft und schon kastriert.

"Grinsekatze" - immer ein charmantes Lächeln im Gesicht

Eigentlich ist ihr das Lachen im ersten Teil ihres Lebens bereits vergangen. Niemand wollte sie haben und sie strandete bei einer betagten Dame mit einem Herz für hungernde Katzen auf deren Terrasse.Da konnte sie jedoch nicht bleiben und wir liessen uns überreden, sie zu uns zu nehmen. Die katze im Alter von eventuell fünf Jahren hat die Zahnreihe nicht mehr ganz vollständig. Aber sie machte das Manko wett mit einer verwegenen Frisur. Das bescheidene graue Mäntelchen hatte sie mit einer kecken roten Bürste vom Nacken bis zum Schwanzansatz aussergewönlich aufgepeppt. Wir staunten nicht schlecht. Inzwischen kastriert und etwas kultiviert lacht sie uns von ihrem Lieblingsplatz unterm Bett gerne aus einem wunderschönem Gesichtchen zu. Wer reicht ihr die Hand und begleitet das Mädel hinein ins pralle Leben? Alleine schafft sie es nicht.

Mr. Duck - unser 8 jähriger Kater erobert die Herzen

unsere schüchterne Paula